Edgar Wang

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Nachlese 2: Rückspiegel

Fri, 02/12/2010 - 15:14

Gut eine Woche nach Abschluss der LEARNTEC zeichnet sich ihr Nachhall im Netz ab. Unter den Reaktionen sei hier auf einige besonders hingewiesen:

In der Blogosphäre finden sich Beiträge der managerSeminare und von Jochen Robes zur LEARNTEC insgesamt. Von Impressionen einzelner (Projekte / Aussteller) erfährt man bei paukr, der FernUni Hagen, von Carrot Business Solutions, im Seminarblog

Podcasts sind verfügbar vom Deutschlandfunk und - mit vielen Ausstellerstimmen - auch vom LEARNTEC-Team. Das elearning Journal hat 25 Videoclips bei youtube eingestellt. Der Vortrag Martin Ebners und Sandra Schafferts zum Microblogging ist bei itunesU und hier eingestellt. Weitere Vorträge gibt es auch bei slideshare.

Übrigens: Die Twitterwall der LEARNTEC ist noch bis kommende Woche geschaltet.

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Nachlese: Feature-Reihe von Joscha Remus gewinnt Deutschen Hörbuchpreis

Fri, 02/12/2010 - 15:14

Für die akustischen Reiseführer der wegwärts-Serie hat der Verlag headroom den diesjährigen Hörbuchpreis für die beste verlegerische Leistung gewonnen.  Die CDs der Serie, die LEARNTEC-Moderator Joscha Remus konzipiert und produziert hat, enthalten Geschichten, Interviews, Alltagsgeräusche und Musik der bislang vier Reiseorte Shanghai, San Francisco, Irland und Marokko.

Auf der LEARNTEC hat Remus auch diesmal die von ihm ins Leben gerufenen “Wissenstalks” moderiert. Die Talkrunden mit ausgewählten Experten zu Wissensmaschinen, Twitter und Augmented Reality gehörten auch in diesem Jahr zu den bestbesuchten Diskussionveranstaltungen auf der Messe.

Details zur Preisübergabe auf der lit.Cologne und den anderen Preisträgern finden sich in dieser Presseerklärung.

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Ausklang

Thu, 02/04/2010 - 17:59

Ausklang: Zum ersten Mal seit Jahren verzeichnet die LEARNTEC wieder einen Besucheranstieg - 5600 Besucher wurden bis heute Nachmittag registriert. 99% fallen unter die Kategorie Fachpublikum, 86% sind an der Beschaffung von Weiterbildungstools beteiligt, teilt die Messegesellschaft mit.

Meine Bilanz: Twitter zog die Massen an, auf dem Kongress und in der Messe - von 120 Besuchern seines heutigen Wissenstalks erzählte Joscha Remus. Serious Games sind noch immer heiß. Immer wieder überraschend das große Interesse für die üblichen verdächtigen Themen: Virtuelle Klassenräume, E-Learning für Einsteiger etc.  

Mehr neue Formate, wie die Messerundgänge der Spinnersuite, wären wünschenswert. Kaffee in der Referenten-Lounge gab es nur gegen Gutschein. Heute streikten die Karlsruher Bus- und S-Bahn-Fahrer, das Reisewetter jenseits des Mains war mies, aber auf der Messe blieben Katastrophen aus - kein Netzausfall, stabile Stromversorgung …

Auf die nächste LEARNTEC, und was das neue Leitungsteam des Kongresse tun wird, darf man gespannt sein:

Nächste LEARNTEC: 1. - 3. Februar 2011!

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Orange Touch

Thu, 02/04/2010 - 16:05

“Was tun Sie hier?” “Ich sorge für die gute Stimmung, verteile zu essen und zu trinken und mache Witze.” “Was ist das für ein Bildschirm hinter Ihnen?” “Das ist ein Touch Screen. Er  läuft 20000 Stunden lang und Sie können dagegen schlagen, der Oberfläche macht das nichts aus. Ich finde es toll, dass solche Geräte in Holland entwickelt werden!”

Nicole Sawada, Praktikantin der Firma PSPS, die den niederländischen Gemeinschaftsstand organisierte. Den Touch Screen, der ohne Beamer läuft, hat infoworks vor einem Monat auf den Markt gebracht.

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Betriebsräte und E-Learning-Einsteiger

Thu, 02/04/2010 - 16:05

“Warum sind Sie hier?” “Ich habe gerade einen Vortrag im Workshop für E-Learning-Einsteiger zu Betriebsräten und Betriebsvereinbarungen gehalten.” “Was ist heute für Einsteiger anders?” “Es gibt heute viel mehr kompetente Anbieter als früher. Das ist gut, aber die Entscheidung, wie und wo man anfangen soll, ist dadurch nicht einfacher.” “Welche Fragen kamen aus dem Publikum?” “Was man machen soll, wenn der Betriebsrat sich mit Händen und Füßen wehrt. Ich habe gesagt, dass man ihn so überzeugen muss wie einen Mitarbeiter. Er spricht für sie. Mitarbeitern muss man den Sinn und die Ziele einer Bildungsmaßnahme auch erklären.” “Sind Betriebsräte heute auch anders als früher?” “Ja, sie lernen auch mit E-Learning!”

Bildungsberaterin Ursula Hesselmann nach ihrem Vortrag in der Referenten-Lounge.

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“Best Practice”: Real ist nicht ideal

Thu, 02/04/2010 - 14:23

Am Ende der Kongress-Sektion “Best Practice 5″: “Warum waren Sie hier?” “Wir beraten Unternehmen, wie sie weltweit Strategien umsetzen können. Dazu gehört die Entwicklung der Mitarbeiter und wir wollten wissen, was man mit Blended-Learning dafür tun kann.” “Was haben Sie erfahren?” “Dass man sich darauf einstellen sollte, in verschiedenen Branchen und sogar in verschiedenen Unternehmensbereichen mit ganz unterschiedlichen Tools und Formaten zu arbeiten. Ein Rezept für alle gibt es nicht. Am lehrreichsten war aber, von den echten Problemen zu hören, die die Unternehmen hatten. Das erfährt man an den Ausstellerständen nicht.”

In der Sektion berichteten Vertreter von EADS, Harley Davidson und Bertelsmann über Blended-Learning-Projekte. Rhys Marc Photis (li), Geschäftsführer von Global Performance Improvement, möchte die Bereiche E-Learning, Moderation und Coaching ausbauen. Management-Coach Imran Rehman konzipiert und produziert WBTs für die Consultancy.

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Wiki statt E-Learning

Thu, 02/04/2010 - 13:52

“Was bringt Sie auf die LEARNTEC?” “Wir waren letztes Mal das erste Mal hier, weil wir ein Wiki für unsere Trainingsabteilung einführen wollten, und halten uns jetzt auf dem Laufenden, was es an Neuigkeiten gibt.” “Haben Sie das Wiki eingeführt?” “Ja, und die Mitarbeiter nehmen es langsam an. Es kostet aber auch viel Arbeit, sie dort hin zu führen.” “Was war auf dem Kongress für Sie am interessantesten?” “Ein Vortrag, wie man Brettspiele in der Mitarbeiterbildung verwenden kann. Das werden wir jetzt auch machen.” “Hat das etwas mit E-Learning zu tun?” “Nein, E-Learning steht bei uns jetzt auch nicht an - vielleicht später.”

Stefanie Duchscherer (li) und Claudia Dommer trainieren Mitarbeiter im Kundenservice bei der Hermes Logistik Gruppe.

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Neue Kongressleitung: Sünne Eichler

Thu, 02/04/2010 - 12:24

“Sehen Sie jetzt die LEARNTEC mit anderen Augen?” “Früher habe ich mich auf mein Geschäft und meine Workshops konzentriert, jetzt versuche ich, so viele Impulse und Ideen für die ganze Veranstaltung aufzunehmen.” “An welchen Veränderungen liegt Ihnen besonders viel?” “Ich habe jahrelang mit Unternehmen zusammengearbeitet, die internetbasierte Lernprogramme einsetzen, und ich weiß, wo ihre Bedürfnisse liegen: Sie wollen wissen, wie Lernkonzepte in der Praxis umgesetzt sind, was die Do’s and Don’ts sind, was man von anderen lernen kann. Dazu sollten die künftigen LEARNTECs noch mehr bieten.” “Wie sehen Sie Ihren persönlichen Schwerpunkt in der Kongressleitung?” “Peter Henning hat sicher eher einen wissenschaftlichen Fokus und sehr gute Verbindungen im Hochschulbereich, während ich mehr in der Unternehmenswelt zu Hause bin. Zwischen diesen beiden Welten steht aber keine Mauer, daher werden wir sehr eng und ohne absolute Arbeitsteilung zusammenarbeiten.”

Sünne Eichler, langjährige Geschäftsführerin von webacad, Inhaberin von eichler-beratung.de und Mitglied der neu geschaffenen Kongressleitung.

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Neue Kongressleitung: Peter Henning

Thu, 02/04/2010 - 12:21

“Wie ist für Sie die erste LEARNTEC als wissenschaftlicher Leiter?” “Das ist sie gar nicht, ich bin erst ab der nächsten in der Verantwortung. Hier schauen wir uns an, wo sich neue Trends und Themen abzeichnen und werden daraus unsere Schlüsse ziehen.” “Haben Sie schon etwas entdeckt, was Sie anders machen möchten?” “Mir geht es zusammen mit Sünne Eichler vor allem um drei Dinge: Wir wollen den Kongress auf der Basis eines breit angelegten Call for Papers verbessern und verschlanken. Er soll internationaler werden, so wie es auch auf der Messe mehr internationale Aussteller geben soll. Angedacht ist ja eine Partnerschaft mit Frankreich im kommenden Jahr. Drittens sollten wir uns E-Learning im Rahmen genereller Bildungsthemen zuwenden. Es ist keine Spezialität mehr und so allgegenwärtig, dass es schon wieder unsichtbar ist.” “Wie werden Sie sich mit Sünne Eichler die Arbeit aufteilen?” “Wir arbeiten Hand in Hand, ohne strikte Arbeitsteilung, und verstehen uns im Übrigen zusammen mit den Messeverantwortlichen als gemeinsames Team.”

Peter Henning, Professor für Informatik an der Hochschule Karlsruhe, Professor des Jahres 2007 und mit der gesamten Fakultät Träger des Landeslehrpreises Baden-Württemberg 2009, ist künftig mit Sünne Eichler verantwortlich für die Gestaltung des LEARNTEC-Kongresses.

 

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Arbeitskreis Serious Games: Das Neueste

Thu, 02/04/2010 - 10:34

“Was hat Ihre Sitzung gestern gebracht?” Gernold Frank, Initiator des Arbeitskreises: “Wir werden eine neutrale Anlaufstelle im Netz einrichten - www.seriousgames.de - mit Infos über lernen und spielen: Neuigkeiten zu Veranstaltungen, Erfahrungen aus Unternehmen, laufende Forschungsprojekte, Infos zu didaktischen Möglichkeiten und finanziellen Rahmenbedingungen.” “Heißt neutral, dass sich Anbieter heraushalten sollen, auch die, die auf der LEARNTEC ausstellen?” “Im Gegenteil, den Webauftritt hostet Zone 2 connect. Aber er bleibt frei von Produktwerbung.” “Was sind Ihre Lieblingsspiele?” “sharkworld für das Projektmanagement. Auch ReMission ist phantastisch. Es ist eigentlich ein Shooterspiel, das als Lernspiel für krebskranke Kinder eingesetzt wird. Die Ergebnisse sind nachweislich besser als die üblichen Unterweisungen.”

Der auf der letzten LEARNTEC gegründete Arbeitskreis hat mittlerweile 25 Mitglieder - Anwender, Wissenschaftler und Anbieter - und trifft sich drei- bis viermal im Jahr. Unterstützung von LEARNTEC-Seite aus gibt Frank Pflugfelder. Weitere Infos gibt es bei ihm und bei Gernold Frank.

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Microlearning beim Frühstück

Thu, 02/04/2010 - 09:57

“Was war gestern für Sie am interessantesten?” “Ein Vortrag über Microlearning. Da hat der Presenter gesagt, dass alles damit gemeint ist, was auf Micro-Displays passt. Ein E-Learning-Kurs von 1 Stunde wird in 100 Teile gehackt und über Micro-Instrumente ausgegeben, das war die Idee.” “Da haben Sie etwas Neues gelernt.” “Ich bin absolut anderer Meinung. Microlearning heißt für mich, dass sich Kollegen am Fließband eine Auszeit von 15 Minuten nehmen und über etwas diskutieren, inhaltlich strukturiert. Microlearning braucht vor allem eine andere Organisation - die Technologie ist ein Nebenaspekt.”

Peter de Vries, Spezialist für Lernen am Arbeitsplatz an der TU Delft, Keynote-Sprecher der Eröffnungsveranstaltung.

 

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Andreas Haderlein spielt Karten

Wed, 02/03/2010 - 20:07

Andreas Haderlein (sitzend), Leiter der Akademie des Zukunftsinstituts, spielte am reflact-Stand mit Standbesuchern “Cross Innovation”. Joachim Hafkesbrink (innowise - stehend) ist begeistert: “Das Spiel ist vorstrukturiert und lässt einem trotzdem jeden erdenklichen Freiraum. Wir arbeiten selbst mit vielen kreativen Instrumenten, aber das hat mich echt überrascht. Dazu kommt noch die Gruppendynamik: Sie wissen ja, wenn zwei Kinder Spielzeuge austauschen, geht jedes mit einem nach Hause. Aber wenn jedes dem anderen von einer Idee erzählt, haben beide zwei im Kopf.” “Aber wie sieht das Spiel konkret aus? Ich sehe hier Karten mit drei Kategorien: Branchen, Trends, Lebensstilgruppe.” Hartmut Scholl, reflact-Vorstand: “Es gibt sechs Kategorien. Das Spiel gibt eine Orientierung für die Anreicherung von Brainstorming …”

Alles weitere am Stand der reflact C6. Das Spiel soll es in Zukunft auch in einer Onlineversion geben. Das von Matthias Horx gegründete Zukunftsinstitut ist eine Denkwerkstatt für Trend- und Zukunftsforschung.

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Tisch-Tennis oder das ganze Portfolio auf dem Tisch

Wed, 02/03/2010 - 18:45

Am Ende des Messetags: “Was haben Sie da?” Patrick Illing (li.): “Das ist ein so genanntes Session Desk. Sie sehen hier, in einem Leuchtkreis aufgefächert, alles, was wir zu bieten haben.” Auf dem Tisch leuchtet ein kreisförmiges Leuchtband auf, das aus einzelnen, voneinander getrennten Feldern besteht. Illing bewegt die Hand über dem Kreis, ohne die Oberfläche zu berühren. Das Band dreht sich wie ein Schwungrad. Er hält es an, zieht ein Feld mit dem Finger in die Ecke, vergrößert es, und schon sieht man das digital spirit Angebot zu Compliance-Schulungen. 

Patrick Illing und Uli Funke (Marketing bzw. Geschäftsführung digital spirit) beim Session Desk Tennis, Stand F8. Das Multitouch Tool gibt es für eine fünfstellige Eurosumme bei Archimedes Solutions.

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Gewonnen!

Wed, 02/03/2010 - 18:24

“Warum finden Sie Klassennetz so toll?” “Weil Gregor Godbersen das ganz allein auf die Beine gestellt und hier alles so professionell aufgezogen hat, mit Plakat und Visitenkarten.” “Weil er sich nicht von der Plattform hat abschrecken lassen, mit der andere Schüler und seine Lehrer nicht klar gekommen sind, und eine eigene, bessere entwickelt hat.”

“Haben Sie damit gerechnet, dass Sie gewinnen?” “Nein, dafür war die Konkurrenz zu groß”. “Was haben Sie eigentlich gewonnen?” “Den Deutschen eLearning-Nachwuchspreis. Und 500 Euro, mit vielen Kontakten.”

Kaja Godart (re), Kerstin Hochmuth (mi), beide vom didacta Magazin, und Gregor Godbersen, im ersten Studienjahr an der TU München am D-Elina-Stand. Er hat Klassennetz in seiner Oberstufenzeit für Lehrer und Schüler programmiert, mittlerweile gibt es 1700 User. An das schlechte Vorbild, das ihn zu seiner Entwicklung inspiriert hat, erinnert er sich nicht mehr.

Weitere D-Elina-Preisträger und für das Finale nominierte Einreichungen präsentieren sich am Stand B24. Infos zur diesjährigen Award-Entscheidung finden sich auf den D-Elina-Webseiten.

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E-Learning Check 2010: Wer hat die zufriedensten Kunden?

Wed, 02/03/2010 - 16:02

Die Sieger des Wettbewerbs zur Kundenzufriedenheit sind: Know How! (Kategorien individuelle Contentproduktionen und Standard-IT-Content), inside (Standard Content Business Skills), datango (Autorentools),Viwis (LMS).

Thea Payome (Checkpoint eLearning) zu der von ihr initiierten Online-Umfrage: “Weit über 300 Antworten sind bei uns eingegangen. Die Eigenbewertungen konnten wir aussortieren, weil die Fragebögen personalisiert waren - wir wollten unbedingt sicherstellen, dass wir nur Eingänge von anwendenden Unternehmen auswerten. Das waren ca. 150. Überraschend war, dass die kleineren Dienstleister so gut abgeschnitten haben, offenbar, weil sie auf Kundenanforderungen besser eingehen. Wir planen, die Befragung jährlich zu wiederholen und hoffen, dass wir die Bewertungsbasis ausweiten können, wenn die Umfrage bekannter wird.”

Die Umfrage wurde gemeinsam mit den Consultants von Sales Potential durchgeführt. Studium digitale stellte die wissenschaftliche Methodik sicher. Die Ergebnisse publiziert Checkpoint-eLearning in einem der nächsten Newsletter und bietet die Studie dann mit allen Details im Online-Shop an. Foto Frank Wilde

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Spinner und Aussteller sprechen miteinander

Wed, 02/03/2010 - 14:44

Katja Kantelberg, nach dem ersten Messerundgang der Spinner über die Messe: “Ich habe zum ersten Mal einen echten Dialog mit Ausstellern erlebt, unbelastet von Selbstdarstellung und Produktwerbung. Bei reflact haben wir darüber gesprochen, wie Wissen in Unternehmen von den Mitarbeitern ausgehend wachsen kann, und was systemisches Lernen heißt. Bei TTS ging es um Wissen, das man nur punktuell braucht, etwa wenn Geräte defekt sind, und um die Emotionen der Betroffenenen, die mit Handys Bedienungsanleitungen durchsuchen.”

Thomas Glatt, Organisator der Spinner-Suite: “Ich habe in einer Stunde mehr von Ausstellern erfahren, als manchmal an einem Tag. Vielleicht haben wir heute einen neuen Weg gefunden, wie man Kongress und Messe zusammenbringen kann.”

Die Spinnersuite, seit Jahren ein experimenteller Bestandteil der LEARNTEC für Begegnungs- und Diskussionsformate, findet in Casino 2 (Kongresszentrum 3. Stock) statt. Drei bis vier Messerundgänge stehen auf dem Programm mit anschließender “entschleunigter” Reflexion. Was sie gerade tun, erfährt man auf ihrem Blog. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Alte Verbindung, neue Form: Know How! und mindmedia

Wed, 02/03/2010 - 11:58

“Warum haben Sie mindmedia übernommen?” Frieder Tempel (li.): “Wir haben schon länger zusammengearbeitet und ergänzen uns. mindmedia ist Spezialist für individuelle eLearning-Lösungen und im Handel sehr gut vernetzt, Edeka, IKEA und Rewe sind langjährige Kunden. Für ein Wachstumsszenario ist der Zusammenschluss ein logischer Schritt.” “Wie viele Mitarbeiter werden Sie dadurch einsparen?” “Kein Mitarbeiter wird seinen Arbeitsplatz verlieren, auch der mindmedia-Standort Augsburg bleibt. Alle fühlen sich als Teil eines neuen, gemeinsamen Unternehmens. Dafür haben wir sehr viel getan, mit professioneller Hilfe, die wir uns früh geholt haben. Die Mitarbeiter haben sich auf Veranstaltungen gegenseitig kennen gelernt und über die gemeinsame Zukunft gesprochen. Uns war klar, dass wir das Change Management hinbekommen müssen, wenn wir zusammen wachsen wollen.”

Frieder Tempel, Vorstand der Know How! und Markus Grunwald (re.), neuer Vorstandskollege und ehemaliger Geschäftsführer der mindmedia. Weitere Infos hier.

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Wie meinen Sie das? shiro Media und youtube

Wed, 02/03/2010 - 11:03

“Letztes Jahr hatten Sie das Motto Take the Stress out of eLearning, warum haben Sie es gewechselt?” “Heute behauptet jeder Anbieter, dass er seinen Kunden den Stress abnimmt. Geben Sie eLearning ein Gesicht entspricht dem, was wir besonders gut können: Wir kommen aus dem Videobereich.” “Sie machen so etwas wie professionelles youtube?” “Wir zeigen Sprecher in Lernprogrammen so lebendig, dass der Unterschied zum Präsenztraining minimal wird. youtube hilft uns als Türöffner, weil es Videos im Internet selbstverständlich gemacht hat.” “Was ist bei Ihren Videos anders als bei youtube?” “Bei uns stehen Videos nicht für sich, sie sind Teil eines Lernangebots, und unsere Navigation erfasst alle dafür relevanten Ressourcen. Die Inhaltsbausteine unserer Drehbücher sind über die Suchfunktion auffindbar - bei youtube gibt es nur einen Startknopf und eine Ablaufleiste zur Steuerung.”

Frank Göltl, Geschäftsführer der shiro Media, am Messestand.

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Warum tragen Sie diese Krawatte?

Wed, 02/03/2010 - 10:21

“Die Krawatte ist aus einer alten Platine gemacht und steht für Green IT, für die Wiederverwendung von PC-Material, das keiner mehr braucht.” “Was machen Sie auf der LEARNTEC?” “Wir gehen gleich durch die Messehalle und starten eine Umfrage unter Ausstellern und Besuchern. Wir fragen sie, wie für sie Klimawandel, Ökologie und Lernen zusammenhängen.”

Meinhard Rombach von der Fachgruppe Wissenstransfer / Green Learning des medien forum freiburg, über die man hier mehr erfährt.

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Was tun Sie hier? (3)

Tue, 02/02/2010 - 18:33

“Wir kommen gerade von unseren Vorträgen.” “Wie fanden Sie sich?” Cees Plug (re.), Leiter des Future Center Utrecht: “Mir war das nicht ganz geheuer. Ich weiß nicht, ob ich rüberbringen konnte, was wir tun. Bei uns ist alles voller Farben, verrückter Bilder, ausgefallenem Mobiliar. Hier waren die Wände weiß, die Stühle schwarz. Alle saßen da und haben mich angestarrt. Es war, als müsste ich an einem leeren Tisch über Delikatessen sprechen.” Hank Kune (mi.), Educore: “Man könnte zwei Stunden lang darüber reden, was man in einem Future Center in 15 Minuten erlebt. Vielleicht konnten wir den einen oder anderen dazu verführen, an solchen Projekten zu arbeiten.” Günther Szogs (New Club of Paris), Moderator: “Wir haben gerade erlebt, dass man großartige Konzepte, die bei uns ihren Platz in Events haben, wie Deutschland - Land der Ideen, tatsächlich rückkoppeln und im Alltag etablieren kann - sogar in Behörden.”

Das LEF Future Center Utrecht ist das Innovationszentrum des niederländischen Ministeriums für Verkehr und Wasserwirtschaft. Die Präsentationen Cees Plugs und Hank Kunes waren Teil der Kongress-Sektion “Wissen und Raum”.

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